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Was bedeutet Smart-Home?

smart home

Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.Unter diesen Begriff fällt sowohl die Vernetzung von Haustechnik und Haushaltsgeräten (zum Beispiel Lampen, Jalousien, Heizung, aber auch Herd, Kühlschrank und Waschmaschine), als auch die Vernetzung von Komponenten der Unterhaltungselektronik (etwa die zentrale Speicherung und heimweite Nutzung von Video- und Audio-Inhalten).

LCN - Local Control Network

LCN

Ein Local Control Network (abgekürzt LCN) ist ein propriäteres Gebäudeautomationssystem für Wohn- und Zweckbauten, das vom deutschen Hard- und Software-Unternehmen Issendorff KG mit Sitz in Rethen (Leine) entwickelt wurde. Es wurde erstmals zur Industriemesse in Hannover im Jahre 1992 vorgestellt und wird seit 1993 serienmäßig produziert.

 

Konzept

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Das System besteht aus einem dezentral organisierten Netzwerk, das von Mikrocomputern, den LCN-Modulen und einem vierdrähtigen Bus gebildet wird. Sämtliche verfügbaren LCN-Module weisen die gleiche Hard- und Software auf und lassen sich deshalb identisch programmieren. Die Module sind in verschiedenen Bauformen verfügbar, die angepasst sind an die Verwendung in der Verteilung, in Unterputzdosen oder in Abzweigdosen. Die Module verfügen über zwei unabhängig voneinander ansteuerbare, dimmbare Ausgänge. Zusätzlich können sie mit Sensoren, Tastern, Aktoren, Kopplern usw. ergänzt werden. Jedes Modul kann sowohl Sensor wie Aktor sein.

Kommunikation

Die einzelnen LCN-Module sind zusätzlich zu Schutz-, Phasen- und Neutralleiter an einen vierten Leiter für die Datenübertragung angeschlossen. Die Kommunikation erfolgt über den Datendraht und den Neutralleiter.

Busstruktur

Der Bus kann linien-, stern- oder baumförmig aufgebaut werden. In einem Bussegment können maximal 250 Module untergebracht werden. Bussegmente können durch eine übergeordnete Ebene zusammengefasst werden, die maximal 120 Segmente enthalten kann. Ein LCN-System kann somit maximal 30'000 Module umfassen.

Programmierung (Software)

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Die Programmierung von LCN erfolgt durch einen qualifizierten Elektroinstallateur mithilfe der LCN-Programmiersoftware LCN-PRO, die auf einem PC oder Laptop installiert ist. Der PC kann über einen LCN-Koppler an beliebiger Stelle im LCN-Netzwerk angeschlossen werden.

Fernsteuerung und Visualisierung

Das LCN-System kann über ein Gateway mit einem lokalen Netzwerk oder dem Internet verbunden werden. Das Gateway bietet auch die Visualisierung des Systems. Seit Juni 2013 ist eine iPhone-Applikation LCN-GVS zum Fernsteuern der Gebäudetechnik verfügbar. Mit der auf einem Windows-Server betriebenen Software LCN-GVS können bis zu zehn LCN-Module von bis zu fünf Gebäudenutzern ferngesteuert werden. Erweiterungen zur Erhöhung der Anzahl Nutzer und Module sind verfügbar.

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